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Jüdin,
Kommunistin, IM, Nach dem Bericht "Scheindl und Salomea" (Frankfurt/Main 1992), in dem Salomea Genin die Geschichte ihrer Großeltern in Lemberg/Galizien, das bewegte Leben ihrer Mutter und ihre eigene Kindheit im nationalsozialistischen Berlin nachzeichnet, beschreibt die Autorin in diesem Buch ihre eigene Lebensgeschichte. |
DAS NEUE BUCH IST ERSCHIENEN: Ich folgte den falschen Göttern
eine australische Jüdin in der
DDR 400 Seiten 25 Abbildungen, Verlag für Berlin-Brandenburg, Euro 19,90 - erschienen im März 2009 |
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Salomea
(links) singt im Chor des australischen |
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Salomea
(2. v.r.) mit ihrer Mutter und ihren Schwestern, 1937 |
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Als Dolmetscherin für den indischen Bildungsminister im Berliner Pergamonmuseum - 1970er-Jahre |
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1932 als Kind polnisch-russischer Juden in Berlin-Wedding geboren, floh Salomea Genin im Mai 1939 mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten nach Australien. 1951 kam sie als Mitglied er australischen Delegation zu den Weltfestspielen der Jugend und Studenten nach Ost-Berlin und war von der DDR begeistert. Sie verließ Australien, um in der DDR ein besseres, antifaschistisches Deutschland aufzubauen, erhielt aber keine Aufenthaltserlaubnis in der DDR. So blieb Salomea Genin zunächst in West-Berlin und zeitweise in England, bevor sie 1963 offiziell nach Ost-Berlin übersiedeln durfte. In West-Berlin hatte sie begonnen, als Informantin für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR zu arbeiten. Diese Tätigkeit setzte sie dann in der DDR fort. 1982 erkannte Salomea Genin: Statt zu helfen, die Welt zu verbessern, arbeitete sie für einen Polizeistaat. Sie brach mit der Stasi und wollte sich das Leben nehmen. Erst im Mai 1989 fand sie die Kraft, auch aus der SED auszutreten. Ihre Austrittserklärung wurde in westdeutschen Zeitungen abgedruckt, darunter in der "Frankfurter Rundschau". Die Autorin "Salomea Genin" war sechs Jahre alt, als sie 1939 von Berlin nach Australien emigrierte. Sie kehrte nach West-Berlin zurück, wo sie 1961 vom MfS angeworben wurde. 1963 siedelte sie in die DDR über und arbeitete lange bei Radio Berlin International. 1971 wurde sie Mitglied er Jüdischen Gemeinde Ost-Berlins. 1982 brach sie mit dem MfS. |
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