Scheindl
und Salomea
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Bilder einer jüdischen Familie
Salomea liest aus ihrem bei Fischer erschienenen gleichnamigen Buch. Es erzählt vom Schtetl, von Konflikten zwischen Moderne und Tradition, es ist ein Mutter-Tochter-Buch und es zeigt das Nazi-Berlin aus der Sicht eines 5-jährigen jüdischen Mädchens.
Aus Erzähltem und Verschwiegenem, aus Wissen, Gefühl und Phantasie spürt Salomea der Geschichte ihrer Großeltern in Lemberg/Galizien nach. Sie beschreibt das bewegte Leben ihrer Mutter Scheindl und das ihrer Schwestern - und ihre eigene Kindheit am Vorabend des Zweiten Weltkrieges in Berlin, von wo aus sie sich mit knapper Not im Mai 1939 nach Australien retten konnten.
Seit 1987 hat Salomea Genin unzählige Lesungen aus ihrem Buch, das im Jahr 1939 endet, gemacht. Das Publikum war stets bewegt von der Unmittelbarkeit von Salomeas Geschichten. Jeder will wissen, wie es dann weitergeht, das zeigten die Diskussionsrunden danach. Inzwischen gibt es die Fortsetzung als Manuskript >> Zwischen allen Stühlen.
Karsten Troyke singt jidische u.a. Lieder dazu, Gitarre: Jens-Peter Kruse.